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Gespräche zur Zukunft von St. Meinolf
Gespräche zur Zukunft von St. Meinolf
In der Kirchengemeinde St. Julian beschäftigen wir uns derzeit gemeinsam mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat (EGV) mit der Frage, wie es mit der Kirche St. Meinolf in der Paderborner Südstadt weitergehen kann.
Ausgangspunkt sind die Entwicklungen der letzten Jahre: Die Nutzung kirchlicher Gebäude verändert sich, und auch für St. Meinolf stellen sich neue Fragen. In unserer Gemeindeversammlung am vergangenen Dienstag (14.04.2026), in der es um die Zukunft der drei bisherigen Kirchenstandorte in St. Julian ging, wurde darüber offen gesprochen, wie ein guter Weg in die Zukunft aussehen kann.
Im Moment werden verschiedene Möglichkeiten sorgfältig geprüft. Dazu gehört auch die Überlegung, ob das Gebäude – ganz oder teilweise – künftig durch das EGV für kirchliche oder pastorale Aufgaben genutzt werden könnte. Diese Gespräche sind noch ganz am Anfang. Es gibt noch keine Entscheidungen und keine festgelegten Konzepte.
Ein wichtiger Gedanke ist, dass St. Meinolf auch künftig ein Ort des Gebets bleibt, etwa in Form eines kleineren Andachtsraums, der zugänglich ist. Was auch immer sich entwickelt, uns ist wichtig, dass der Charakter und die Würde dieses Ortes bewahrt bleiben.
Die Gespräche sind ergebnisoffen und von dem Wunsch getragen, eine gute und tragfähige Lösung für diesen besonderen Ort zu finden. Dabei betrachten wir nicht nur die Gebäude, sondern auch die Bedeutung der Kirche vor Ort und wie der Glaube auch zukünftig Raum haben kann.
Die aktuelle Situation steht im Zusammenhang mit einem größeren Veränderungsprozess im Erzbistum. Auch in unserem Pastoralen Raum Paderborn erleben die Gemeinden, dass sich die Nutzung ihrer Kirchen verändert. Die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn unterstützt diesen Prozess und hilft dabei, verantwortliche Entscheidungen vorzubereiten.
„Kirchen sind nicht nur Gebäude. Sie sind Heimat“, sagt Dechant Benedikt Fischer. Gleichzeitig sind angesichts veränderter Rahmenbedingungen neue Wege nötig, um kirchliches Leben auch in Zukunft zu gestalten.
Das bedeutet auch, dass nicht jeder Ort in seiner bisherigen Form bestehen bleibt. Aber überall bleibt die Aufgabe, Orte des Glaubens zu bewahren und zugleich verantwortungsvoll in die Zukunft zu führen.
Wir werden Sie informieren, sobald es neue Entwicklungen gibt. Bitte begleiten Sie diesen Weg im Gebet. Bleiben wir verbunden und weiterhin miteinander unterwegs.