Gruppen, Gremien, Einrichtungen, Verbände…
…oder kurz gesagt: Menschen, die sich gemeinsam und aktiv für ihre Anliegen einsetzen. Eine Übersicht der Pfarrei St. Liborius finden Sie auf dieser Seite.
Falls Sie nähere Informationen suchen oder Kontakt aufnehmen wollen, wenden Sie sich am Besten bei den genannten Ansprechpersonen oder im Pfarrbüro.
Hier finden Sie Hinweise zur Ergänzung oder Aktualisierung dieser Auflistung: Infoblatt
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Caritasarbeit ist Arbeit im Stillen, die Mitarbeiter machen nicht viel Aufsehen davon. Das ist gut, aber auch notwendig. Denn, die Menschen, die die Caritas erreichen will, leben nicht immer auf der Sonnenseite des täglichen Lebens.
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Und genau das, versuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas in der Gemeinde umzusetzen. Für Menschen in Not ein offenes Ohr zu haben, eine helfende Hand zu reichen. Zeit für Einsame zu haben. Zuzupacken wo es nötig scheint.
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Nicht vergessen werden sollen an dieser Stelle die Caritasmitglieder, die die Arbeit der Caritas mit ihrer Beitragsleistung unterstützen. Wer sich also in dieser Form an der Caritasarbeit beteiligen möchte ist genauso herzlich willkommen. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 12,00 Euro.
“Geht nach Haus und übt noch mal, und versucht es dann noch mal"!
Damit die Gemeinde nach einem festlichen Gottesdienst diesen Vers eines bekannten Schlagerliedes nicht anstimmt, kommen die Chormitglieder jede Woche montags um 18.30 Uhr - seit März 2012: im Pfarrsaal im Forum St. Liborius, Grube 1, zur Chorprobe zusammen. Unter der Leitung des Chorleiters Markus Maurer wird dann bis 20.00 Uhr intensiv geprobt.
Mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen bringt Herr Maurer den Chormitgliedern neues Liedgut nahe. Aber auch das Zwischenmenschliche und Fröhliche kommt während der Probenarbeit nicht zu kurz.
Viele Weisheiten ranken sich um das Singen, so z. B. von Hermann Rauhe: "Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen". Chormitglieder äußerten sich spontan auf den vorgegebenen Satzbeginn
"Ich singe im Kirchenchor, weil ...
...ich Freude am Singen habe."
...Singen mir gute Laune macht."
...oft erst im Zusammenklang einzelne Stimmen noch besser klingen."
...Singen zur Gestaltung von Gottesdiensten und anderen Feiern dazu gehört."
...das Singen die Hektik des Alltags vergessen lässt."
...ich im gemeinsamen Singen geistliche Musik vor anderen Leuten zum Klingen bringen möchte."
Lassen Sie sich von diesen Aussagen inspirieren und kommen Sie zur Chorprobe,
montags um 18.30 Uhr Forum St. Liborius, Grube 3. Herzlich willkommen
Die Libori-Oase: 
Hinter diesem Namen verbirgt sich der schöne Biergarten zu Libori im Innenhof unseres Forums St. Liborius in der Grube 1 im Herzen der Stadt. Hier ist ein beliebter Treff vor allem für junge Familien. Groß und Klein fühlt sich wohl, hier unter der wunderschönen Platane, viele Spielmöglichkeiten für die Kleinen werden geboten. Täglich geöffnet von 12.00 – 20.30 Uhr bietet dieser Platz der Begegnung leckere Waffeln, duftenden Kaffee, Getränke- und Grillstand, vegetarisch belegte Baquettes.
Die Libori-Oase lebt vom Engagement vieler Ehrenamtlicher. Diese sind häufig in bestimmten Gruppen aktiv. Für die Woche werden ca. 350 engagierte Helferinnen und Helfer benötigt, um die inzwischen groß gewordene Organisation zu bewerkstelligen. Getreu dem Motto: Nach Libori ist vor Libori“ bemüht sich dann natürlich auch das „Leitungsteam“ um die Gewinnung ehrenamtlich Engagierter. Viele Gruppen aus der Gemeinde, aus unseren Partnergemeinden, aber auch viele Gruppen und Vereine aus der Umgebung helfen uns seit vielen Jahren mit und unterstützen uns Jahr für Jahr, aber immer wieder sind wir auch auf der Suche nach neu engagierten Gruppen oder Einzelpersonen, die Spaß an dieser Aufgabe haben. Bis jetzt mit dabei sind Gemeindemitglieder aus St. Liborius und seinen Mitgliedsgemeinden, z. B. St. Julian, aber auch Gemeindegruppen wie: Malteser-Hilfsdienst, Caritas-Konferenz, Pfadfinder St. Meinolf, Malteser Jugend, Ministranten und und und…
Mit von der Partie sind ebenfalls Studentengruppen, die Maspern-Schützen, Schützen aus Schloß Neuhaus und Bad Lippspringe, Kolpingsfamilien, die Volksbank, die Bank für Kirche und Caritas, Nightfever, eine Sportgruppe des SC Grün Weiß, der Zonta-Club, Innerwheel, um nur einige zu nennen.
2005 ist die Libori-Oase an den Start gegangen und 17 Jahre von einem engagierten Team aus Gemeindemitgliedern geformt worden. Im Jahr 2022 und nach 2 Jahren Corona-Zwangspause ging die Libori-Oase mit einem neuen Leitungsteam an den Start, wieder überwiegend aus Mitgliedern der Liborius-Gemeinde, um dieses „Erfolgsmodell“ von gelebter Gemeinde und Willkommenskultur für alle Libori-Oasen-Liebhaber weiterzuleben, weiterzuentwickeln und weiterfortzuführen.
Alle Ehrenamtlichen engagieren sich hier für viele „gute Zwecke“. Jedes Jahr werden verschiedene Verbände und Gruppen gefördert wie z. B. Palliativnetze, Hospize, die Tafeln, caritative Gruppen und Organisationen, die Schulmaterialienkammer… Der Rest des Erlöses fließt dann in die Gruppenarbeit der Gruppen innerhalb unseres Pfarrverbundes, z. B. der Pfadfinder, der MHD, der Jugendarbeit, des Kindergartens… und in den Erhalt des Platzes und des Pfarrheims.
Uns sind ein guter Austausch, ein gutes Miteinander und auch neue und innovative Ideen für die Libori-Oase ein Herzensanliegen. Darum laden wir immer im Januar zum Helferfest ein, um DANKE zu sagen für Ihr Engagement, uns auszutauschen, neue Ideen zu sammeln
Neugierig geworden?? Wenn Sie Interesse haben, im Vorbereitungsteam mitzuarbeiten oder während der Libori-Woche in der Libori-Oase in einer der Wagen zu helfen, beim Auf- und Abbau, bei der Kinderbetreuung usw. helfen wollen, freuen wir uns sehr auf Ihren Anruf oder eine Mail an uns.
Team Libori-Oase:
Sabine Lohmann, Auf der Schulbrede 9, 33098 Paderborn
Tel Home: 05251 61273
Tel Mobil: 0160 96 72 72 98
Mail to Libori-Oase@Paderborn.com
Was ist die Malteser Jugend?
In der Malteser Jugend sind alle Jugendlichen und Kinder ab 8 Jahren herzlich willkommen, die bereit sind, sich für Andere einzusetzen!
Wir treffen uns regelmäßig zu Gruppenstunden, auf Fahrten, bei Jugendbegegnungen, in Gottesdiensten und Aktionen des sozialen Engagements. Natürlich darf auch das jährliche Pfingstzeltlager nicht unerwähnt bleiben!
Die Malteser Jugend Stadtgliederung Paderborn wurde von Jugendlichen der Pfarrei St. Liborius am 15. Dezember 2005 wiedergegründet. Die Gruppen werden von ausgebildeten Gruppenleitern geleitet und sind in der Planung ihrer Aktionen selbstständig. Sie orientieren sich dabei an den vier Schwerpunkten („Säulen“):
Haben wir Dein Interesse geweckt?!
Melde dich unter jugend@malteser-paderborn.orgWeitere Information unter www.malteser-paderborn.org
Wir sind ein Team von Mädchen und Jungen. Als Messdienerinnen und Messdiener helfen wir dem Pfarrer bei der Gabenbereitung, begleiten mit den Leuchtern das Evangelium, klingeln zur Wandlung mit den Altarschellen oder tragen das Kreuz oder den Weihrauch. Messdiener gestalten den Gottesdienst und Kirche mit. Messdiener sein bedeutet als Gruppe junger Christinnen und Christen gemeinsam unterwegs zu sein und zusammen viel Spaß zu haben. Dazu unternehmen wir Ausflüge und unterschiedliche Aktionen, wie z.B. die Fahrt in einen Freizeitpark oder Bowling.
Die Elenden-Bruderschaft in Paderborn kümmert sich darum, dass wohnungslose Menschen ohne Angehörige würdevoll bestattet werden - anstatt anonym beigesetzt zu werden. Die Mitglieder wissen, wie wichtig die Erinnerung an die Toten ist: "Es ist wichtig, dass man nicht ohne Spuren aus dem Leben geht."
Dass verstorbene Paderborner Obdachlose nicht einfach verschwinden, sondern eine würdige Bestattung erhalten, das hat sich die Elenden-Bruderschaft zur Aufgabe gemacht.
Würde es sie nicht geben, so würden diese Menschen anonym von der Stadtverwaltung auf einem der Paderborner Friedhöfe beigesetzt. Ordnungsbehördliche Bestattung nennt sich dies und wird immer dann vollzogen, wenn die Toten keine Angehörigen hinterlassen.
Eine schreckliche Vorstellung für Jürgen Seelhorst und Dechant Benedikt Fischer, die gemeinsam mit Carsten Schulze die Geschäftsführung der Bruderschaft bilden. "Wir hören auch von den Obdachlosen immer wieder, wie wichtig es ihnen ist, eine würdevolle Beisetzung zu bekommen", sagen sie. "Dadurch fühlen sie sich auch als Person anerkannt."
Stirbt in Paderborn ein Wohnungsloser, der keine Familie mehr hat, so informiert das Ordnungsamt die Elenden-Bruderschaft, die daraufhin die Beisetzung organisiert, die Trauerfeier gestaltet und einen Teil der Kosten trägt. Sie sorgen außerdem dafür, dass der Name des Toten auf der Erinnerungsstele verewigt wird und begleiten die Mitglieder die Beisetzung.
Die Elenden-Bruderschaft wurde 1349 zur Zeit der Pest in Paderborn gegründet, um Fremde ("ellende" genannt) zu bestatten und für ihr Totengedächtnis zu sorgen. Sie überstand den Wechsel der Zeiten, so heißt es in der Chronik, begrub viele Nichtsesshafte und kümmert sich seit 1979 auch schon zu Lebzeiten um diese Menschen.
Aktuell zählt die katholische Bruderschaft mehr als 400 Mitglieder. Über den Jahresbeitrag (15 Euro) und den Beitrag für das gemeinsame Mahl werden das jährliche Bruderschaftsmahl sowie die Beerdigungen anteilig mit finanziert. Außerdem spendet die Bruderschaft an Organisationen, die sich um Obdachlose kümmern, und unterstützt das Frühstücksangebot im Forum St. Liborius.
Weiterführende Erläuterungen von Dechant Fischer im Interview mit "Der Dom": Artikel

Text: Birger Berbüsse / Neue Westfälische Elendenbruderschaft
Online-Artikel: https://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/23397515_Beerdigungen-fuer-Obdachlose-Nicht-ohne-Spuren-aus-dem-Leben-gehen.html
