Der reich bebilderte Band thematisiert neben baugeschichtlichen und denkmalpflegerischen Fragen aus der Zeit des Historismus die liturgische Nutzung und bistumsgeschichtliche Bedeutung der Kathedrale. Die interdisziplinären Beiträge u.a. aus den Bereichen Denkmalpflege und Kunstgeschichte, historische und systematische Theologie sowie Liturgiewissenschaft beleuchten die Bedeutung und Rezeption von Kirchenbildern und Sakralraumkonzepten jener Zeit und verdeutlichen deren Wirkung bis in die Gegenwart.
Aus kunstgeschichtlicher und denkmalpflegerischer Perspektive wird umfassend das Wirken von Dom- und Diözesanbaumeister Arnold Güldenpfennig aufgearbeitet und gewürdigt. Lokale Anknüpfungspunkte ergeben sich zudem für die Erforschung von Architektur und Ausstattung der Kathedrale sowie durch die Untersuchung des gottesdienstlichen
Lebens im und um den Paderborner Dom.